Kooperationsvereinbarung lässt noch auf sich warten 24.07.2009

eingestellt von Dr. Hinrich Haag

Die diakonischen Pflegedienste des Kirchenkreises sind gerade dabei, sich zu reorganisieren. Dazu gehören u.a. Opladen, Schlebusch, Burscheid, Leichlingen und Langenfeld. Ziel der Reorganisation ist, das durch ein Palliativpflegenetz Palliativpflege in einem größeren geographischen Raum abgedeckt werden kann.

Leider hat dies dazu geführt, dass am 22.07.09 die angebotene Kooperationsvereinbarung mit dem APZ vom Geschäftsführer der Diakonie Ulrichstrasse (Opladen) nicht unterzeichnet worden ist. Hier ist man verständlicherweise an einer Kooperation durch das neue Palliativpflegenetz interessiert, was ja auch Sinn macht. Eine gemeinsame Pressekonferenz, an der der Autor teilnehmen durfte, hat bereits stattgefunden.

Das neue Palliativpflegenetz wird jedoch frühestens in einem Monat zur Verfügung stehen. Es muss noch eine geeignete Rechtsform gefunden werden.

Bis dahin wird eine Kooperation nur wie bisher stattfinden - also Verordnung von Palliativpflege durch den Arzt, gbf. auch Vermittlung des Pflegedienstes oder eines Palliativmediziners durch das APZ, usw. Die Entwicklung weiterer gemeinsamer Strukturen - regelmäßige Fallbesprechungen, Bevorratung von Medikamenten und anderen Versorgungsmitteln, einheitliche Krisenpläne etc. - muss dann noch etwas warten.


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